Marketing Automation: 6 gute Gründe für B2B-Unternehmen

In Marketingkreisen ist die Automatisierung von sich wiederholenden Marketingaufgaben und -prozessen aktuell in aller Munde. Zu Recht, kann sie doch – richtig eingesetzt – einen echten Mehrwert für große und kleine Unternehmen bieten.

4 Minuten Lesezeit— Erschienen am 05.02.2020
Carolin Lax

In Marketingkreisen ist die Automatisierung von sich wiederholenden Marketingaufgaben und -prozessen aktuell in aller Munde. Zu Recht, kann sie doch – richtig eingesetzt – einen echten Mehrwert für große und kleine Unternehmen bieten.

Gleichzeitig geht die sogenannte Marketing Automation mit einem hohen Initialaufwand einher, der oft nicht allein aus einem Unternehmen heraus bewältigt werden kann. Häufig sind die notwendigen Ressourcen nicht oder nicht ohne Weiteres verfügbar, was Hilfe von externen Beratern und Agenturen oft unerlässlich macht. Hinzu kommt, dass der Schritt zur Marketing Automation in vielen Fällen ein ganz neues Mindset voraussetzt: Unternehmen brauchen den Mut, auch Fehler explizit zuzulassen.

Warum also sollten Unternehmen diesen Riesenschritt wagen? Warum eine so große Umstellung anstoßen und Ressourcen investieren, wenn die Benefits bisweilen schwer abzusehen sind? Wir haben sechs gute Gründe:

1. Marke, Marke, Marke

Der Auf- und Ausbau einer Marke ist ohne Marketing Automation heute fast nicht mehr realisierbar, zumindest nicht umfassend und schnell genug. Denn Marken müssen heute vielfältig und auf verschiedenen Kanälen inszeniert und kommuniziert werden, um sich gegen Wettbewerber durchsetzen zu können. Das gilt insbesondere für gesättigte Märkte oder solche, in denen sich Produkte nicht mit einem starken Alleinstellungsmerkmal von Konkurrenzprodukten abheben. Insbesondere für kleine Unternehmen bietet Marketing Automation hier einen enormen Vorteil.

2. Nutzerzentrierung

Noch entscheidender ist aber, dass sich Angebot und Nachfrage dank Marketing Automation besser zusammenbringen lassen — zum einen mit einem starken Leistungsversprechen, das sich an Kundenbedürfnissen orientiert und zum anderen mit einer direkten Kommunikation relevanter Inhalte und Informationen, die Kunden unmittelbar erreicht. Gleichzeitig können Kundinnen auch innerhalb automatisierter Prozesse individuell und persönlich angesprochen werden – Software-Lösungen wie HubSpot machen es möglich.

3. Digital ohne IT, aber mit Tool-Unterstützung

Marketing-Automation-Tools wie HubSpot bringen alle Gewerke, die es für eine erfolgreiche Automatisierung des eigenen Marketings braucht, zusammen – sie verfügen über ein CRM (Customer Relation Management), ein Tool zur Erstellung von Landing Pages und Blogartikeln, für automatisierten E-Mail-Versand und Analysemöglichkeiten. Auch kleinen Unternehmen, die keine eigene IT-Abteilung haben und daher den Schritt in Richtung Digitalisierung oft scheuen, bieten sich somit alle Möglichkeiten der Marketing Automation.

4. Marketing Automation = Vorteil für Sales

Im Mittelpunkt von Marketing Automation steht die Verarbeitung von Leads: Aus unbekannten Besuchern der Website werden idealerweise zufriedene Kunden gemacht. Für das Vertriebsteam hat das einen großen Vorteil: Ihnen werden Leads erst übergeben, wenn sich aufgrund ihrer bisherigen Aktivitäten ergeben hat, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie zu Kunden werden. Sie haben beispielsweise regelmäßig den Blog besucht und Artikel zu einem bestimmten Thema gelesen, sich zum Newsletter registriert und jede E-Mail ausführlich gelesen. So spart das Sales-Team nicht nur Zeit, sondern erhöht außerdem die Erfolgsquote – und das Marketing trägt durch einen durchdachten und sinnvoll aufgesetzten Qualifizierungsprozess seinen Teil dazu bei.

5. Professionalisierung des Marketings

Apropos Zeit sparen und erfolgreicher werden: Durch Marketing Automation werden wiederkehrende Prozesse automatisiert. Das bedeutet nicht etwa, dass Unternehmen zukünftig kein Marketing-Team mehr brauchen. Sondern, dass die Mitglieder des Teams andere Aufgaben übernehmen können. Wer nicht länger mehrmals wöchentlich E-Mails an verschiedene Kundengruppen versendet, nicht jedem registrierten Nutzer einzeln und „von Hand“ das E-Book zukommen lässt, hat die Möglichkeit, sich zu professionalisieren, Ziele und Strategien zu entwickeln, Analysen durchzuführen, usw.

6. Marketing als Teil der Wertschöpfungskette

Durch Marketing Automation wird das Marketing aber nicht nur professioneller und nutzt seine Zeit besser. Es wird erstmalig Teil der Wertschöpfungskette. Durch die Erstellung hochwertigen Contents und die Qualifizierung von Leads werden dem Sales-Team nicht nur unbekannte Kontakte übergeben, sondern Nutzer, über die man bereits viel erfahren hat und die – nicht nur durch die erhobenen Daten – einen echten Wert für das Unternehmen haben. Die Umwandlung von Unbekannten zu Kunden obliegt damit nicht mehr allein dem Vertriebsteam. Damit leistet das Marketing einen echten, messbaren Mehrwert.

Sechs gute Gründe für Marketing Automation

Ja, die Automatisierung von Marketing-Aufgaben ist – insbesondere mit einem initialen – Aufwand verbunden. Die sechs Gründe, die wir Ihnen vorgestellt haben, zeigen jedoch, dass sich die Investition wirklich lohnen kann.

Übrigens: Wenn Sie Fragen zur Marketing Automatisierung haben, melden Sie sich doch einfach über das Kontaktformular bei uns. Wir beraten Sie gern.

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