Field auf der FeuerTrutz 2019

 Die Baubranche ist in Bewegung. Kaum ein anderer Industriezweig steht vor so vielen Herausforderungen und Chancen, wenn es um die Digitalisierung geht. Diese Entwicklung ist für uns als Agentur, die ihren Arbeitsschwerpunkt auf die technischen Gebäudeausstatter und Bauzulieferer gelegt hat, besonders spannend. Um unser breites Wissen noch stärker zu vertiefen, war die FeuerTrutz 2019 in Köln daher nicht weniger als eine Pflichtveranstaltung für uns.


6 Minuten Lesezeit— Erschienen am 03.09.2019
Andree Kröger

5 spannende Erkenntnisse zur Digitalisierung der Baubranche von den Top-Playern

Die Baubranche ist in Bewegung. Kaum ein anderer Industriezweig steht vor so vielen Herausforderungen und Chancen, wenn es um die Digitalisierung geht.

Diese Entwicklung ist für uns als Agentur, die ihren Arbeitsschwerpunkt auf die technischen Gebäudeausstatter und Bauzulieferer gelegt hat und langjährige Erfahrungen in der Branche hat, besonders spannend.

Um unser schon sehr breites Wissen noch stärker zu vertiefen, war die FeuerTrutz 2019 in Köln daher nicht weniger als eine Pflichtveranstaltung für uns.

Was beschäftigt die ganze Großen der Baubranche

Speaker auf der FeuerTrutz waren die ganz Großen der Branche: Züblin Strabag, Würth, Arup, BFT Cognos und – als Berater der Branche – PwC. Gezeigt haben uns ihre Vorträge vor allen Dingen eins: Die Top-Player der Branche sprechen nicht mehr davon, dass „die Digitalisierung kommen wird“, sie sprechen nicht von den Problemen und Schwierigkeiten. Sie leben die Digitalisierung bereits in ihren Projekten – ganz konkret und direkt.

Die Digitalisierung als zentrale Chance für Hersteller

Am nachhaltigsten beeindruckt hat uns der auf der hauseigenen Studie „Digitalisierung in der Bauzuliefererindustrie“ basierende Vortrag von PwC – ist sie unserem eigenen Tätigkeitsfeld, der Zusammenarbeit mit Herstellern und Bauzulieferern, doch am nächsten. Studie und Vortrag drehten sich im Kern um eine zentrale Aussage: Die steigende Digitalisierung hat Einfluss auf die Unternehmensstrategie der Hersteller.

Die wichtigsten Erkenntnisse wollen wir im Folgenden teilen:

  1. Gebäude verändern sich. Sie werden komplexer, effizienter und digitaler. Entsprechend verändern sich auch die Baustellen – zu einer steigenden (digitalen) Komplexität kommen hier höhere Kosten und ein stärkerer Zeitdruck.
  2. Betroffen von diesen Veränderungen sind alle Akteure der Branche – Hersteller, Planer und Installateure. Jeder ist aufgefordert zu handeln und sich zu verändern.
  3. Hier liegt die Chance für Hersteller: Sowohl Installateure, als auch Planer benötigen Unterstützung, denn die Digitalisierung sorgt für eine größer werdende Schere zwischen steigenden Anforderungen, neuen Technologien und gestrafften Projektplanungen auf der einen und Personalmangel, Preisdruck und alten Vertriebsstrukturen auf der anderen Seite.
  4. Aus diesem Delta resultieren klare Erwartungen an Hersteller: Neben einer als selbstverständlich vorausgesetzten Produktverlässlichkeit, einfachen Installation und Qualität der Produkte wünschen sich sowohl Planer, als auch Installateure vor allen Dingen Unterstützung und Beratung der Hersteller.
  5. Diese stehen nun vor der unternehmensstrategischen Entscheidung der Spezialisierung: Entwickeln sie sich zu Technologiespezialisten, die auf spezifische Anwendungen fokussiert sind oder agieren sie als Systemanbieter mit einer sehr breiten Produktentwicklungskompetenz?

„Es herrscht immer mehr Druck auf der Baustelle und die Installation wird komplexer. Da wünsche ich mir manchmal mehr Unterstützung von den Herstellern.“
(Zitat eines Geschäftsführers eines Installationsbertriebs in der PwC-Studie)

Zweiteres kommt sicher nur für die ganz großen Player der Branche in Frage. Die meisten Hersteller aus dem Mittelstand werden ihren Fokus auf die Technologiespezialisierung legen und sich, ihre Unternehmensstrategie und Kommunikation entsprechend verändern.

Dass das gelingen kann, steht dabei außer Frage – die Beispiele der FeuerTrutz zeigen es.

Unser Ziel: maximale Kundennähe für die Baubranche

Als Agentur haben wir uns von Field ein zentrales Ziel auf die Fahnen geschrieben: maximale Kundennähe herzustellen – und das nicht nur zu unseren eigenen Kunden, sondern besonders zwischen diesen und ihren Kunden.

Müssen unsere Kunden aus der TGA- und Bauzuliefererindustrie nun grundlegend unternehmensstrategische Entscheidungen treffen, können wir helfen – mit Marktanalysen und Workshops, die ein tieferes Kundenverständnis erzeugen, der Erarbeitung umsetzbarer Positionierungen und dem passenden Außenauftritt, inklusive Marken- und Kommunikationsstrategie.

Für uns ist es von zentraler Bedeutung, nah am Thema zu sein und zu verstehen, wie die Branche tickt. Das bedeutet für uns: zuhören, sich austauschen, Erfahrungen teilen.

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